Blog | Projektmanagement

Der neue PmBok Guide 6th, sehr dediziert kommentiert, von Renee Ossowski, PMP Trainer (Kap. 9)

Ein Wissensgebiet mit neuer Prozesszusammensetzung für die PMP Zertifizierung Das Kapitel 9 wurde von Personalmanagement in Projekten umbenannt in Ressourcenmanagement in Projekten. Die Prozesse sind aber nicht neu. Im PmBok 5 gab es den Prozess „Ressourcen schätzen“ im Wissensgebiet Terminmanagement. Im Wissensgebiet Personalmanagement in Projekten gab es die Prozesse „Personalmanagement planen“ jetzt „Ressourcenmanagement planen“, Projektteam zusammenstellen jetzt „Ressourcen beschaffen“, „Projektteam entwickeln“ jetzt „Team entwickeln“  und „Projektteam managen“ jetzt „Team managen“. Der Prozess „Ressourcen steuern“ ist neu. Es ist allerdings etwas verwunderlich, dass jetzt nur noch von einem Team gesprochen wird. Im PmBok 5 werden unter Projektteam das Projektmanagementteam sowie die… weiterlesen ...

Der neue PmBok Guide 6th, sehr dediziert kommentiert, von Renee Ossowski, PMP Trainer (Kap. 7)

Die Änderungen in diesem Kapitel scheinen marginal zu sein. In der Prozessübersicht der vier Prozesse des Kostenmanagements, wurden kleinere Veränderungen vorgenommen. So verbleibt das Werkzeug „Qualitätskosten“ im Prozess „Kosten schätzen“, allerdings untergeordnet in der „Datenanalyse“. Im Prozess „Budget festlegen“, wurden die Namen einiger Werkzeuge präzisiert und das Werkzeug „Kreditaufnahme“ ist hinzugekommen. Der neue Eingangswert „Geschäftsdokumente“, umfasst den Business Case sowie den Nutzenmanagementplan, der ebenfalls neu ist. In den einleitenden Worten zum Kostenmanagement zeigt sich, dass es bei den bisherigen Investitionsrechnungen bleibt. Neu ist, dass jetzt zusätzlich zur Berechnung des Earned Values, die Berechnung des Earned Schedules hinzukommt. Der Begriff kam… weiterlesen ...

Wenn Sprache nicht mehr ausreicht: Treffen sich ein chinesischer Berg Yeti und ein germanischer Neandertaler.……(Kontext: BPMN)

Unser nächstes BPMN Seminar in Nürnberg: 16. – 18.10.2017 (1495€ zzgl. MwSt.)   In Anbetracht dessen, dass ein chinesischer Berg Yeti und ein Neandertaler wahrscheinlich nicht die gleiche Sprache gesprochen haben, ist es durchaus interessant, sich diese Situation einmal bildlich vorzustellen. Ein solches Aufeinandertreffen, muss schon aufgrund der körperlichen extrem unterschiedlichen Maße, überwältigend skurril gewirkt haben. Der Yeti, bis zu 3 Meter groß, über 200 kg schwer, der Neandertaler maximal 1,70 m und 80kg schwer. Falls jeder der beiden eine Keule in der Hand hatte, dürften die unterschiedlichen Dimensionen dieser Werkzeuge, berechtigte Sorgen bezüglich der Gesundheit des Neandertalers hervorrufen. Ob… weiterlesen ...

Projektmanagement "PmBok 6": Die Deutschen liefern pünktlich…..

In dem Beitrag „Europamagazin“ am 24.09. 2017 der ARD, wurde im Rahmen der Dokumentation „Frankreich: Protektionismus frustriert deutsche Unternehmer“, eine französische Architektin interviewt (In der Mediathek verfügbar). Auf die Frage, warum sie für ihre Gebäude deutsche Produkte einkaufe, antwortete sie: „Die Deutschen liefern pünktlich. Auch die Qualität ist nicht zu toppen.“ Ein besseres Lob, können wir Deutsche von europäischen Unternehmern sicherlich nicht erwarten! Eine andere Erfahrung eines öffentlichen Unternehmens aus Hannover, spricht wiederum eine ganz andere Sprache. Da wartet man seit einem Jahr auf eine dringend benötigte Software, die von einem externen Dienstleister in einem agilen Projekt entwickelt wird. Dies… weiterlesen ...

Der neue PmBok Guide 6th, sehr dediziert kommentiert, von Renee Ossowski, PMP Trainer (Kap. 5)

Lesen Sie auch die Analysen der Kapitel 1 – 4 sowie 12: http://sonoxo-akademie.com/blog   Kapitel 5: Inhalts- und Umfangsmanagement in Projekten Anfangs wird von einem Kontinuum gesprochen, dass auf einer Skala von prognostizierten Projektlebenszyklen (von Agilisten häufig als „klassisches Projektmanagement“ bezeichnet) bis zu agilen Projektlebenszyklen. Der Begriff agiler Projektlebenszyklus wird im PmBok 6 auch häufig mit adaptivem Projektlebenszyklus übersetzt. Man kann schon durchaus von einem „PmBok Guide agil“ sprechen. Dieses Thema muss für die zukünftige PMP Prüfung der PMP Zertifizierung erheblich berücksichtigt werden. So werden anfangs beide Projektlebenszyklen beschrieben, wobei der weitaus größere Anteil den agilen Methoden gewidmet. Die Prozesse… weiterlesen ...

Der neue PmBok Guide® 6th, sehr dediziert kommentiert, von Renee Ossowski, PMP Trainer (Kap. 12)

Zurzeit können Sie auch die Analyse der Kapitel 1 – 4 in unserem BLOG lesen. Kapitel 12 Eine Neuerung fällt bei der Prozessübersicht gleich ins Auge: Der Prozess „Beschaffungen abschließen“ wurde ersatzlos gestrichen. Sie müssen für die PMP® Zertifizierung eine Kleinigkeit weniger lernen. Begründet wird die Streichung damit, dass die Realität zeigt, dass Projektmanager selten oder kaum in den „Beschaffungen abschließen“ Prozess involviert sind. Tätigkeiten bezüglich der Evaluierung der Liefergegenstände wurden in den Steuerungsprozess übertragen, Verwaltungstechnische Tätigkeiten in den Integrationsprozess „Projekt oder Phase abschließen“. Einleitung vor dem ersten Prozess „Beschaffungsmanagement planen“ Der Text aus 6th geht in vielen Passagen mit… weiterlesen ...

Der neue PmBok Guide 6th, sehr dediziert kommentiert, von Renee Ossowski, PMP Trainer (Kap. 4)

Lesen Sie auch die Analyse des Kapitel 3 Kapitel 4 Integrationsmanagement In der Prozessübersicht fällt sofort auf, dass der Prozess „4.4 Projektwissen managen“, neu ist. Wer genau hinschaut, sollte sich jetzt fragen, warum dieser Prozess nun die Nummer 4.4 erhielt und nicht 4.5 oder 4.3. Wer meine Analyse des Kapitel 1 gelesen hat, könnte die Antwort wissen. Im Kapitel 1 habe ich einen kleinen Schlenker in die Informationstheorie durchgeführt. Zeichen - Daten – Informationen – Wissen, so lautet die hierarchische Reihenfolge von unten nach oben. PMI – so vermute ich - hat dieses Konzept auf Seite 28 im PmBok Guide… weiterlesen ...

Der neue PmBok Guide 6th, sehr dediziert kommentiert, von Renee Ossowski, PMP Trainer (Kap. 3)

Lesen Sie Kapitel 2   Im PmBok Guide 3th wurde die Rolle des Projektmanagers noch mit 20 Zeilen beschrieben, in der Version 4 dann schon mit etwa 50 Zeilen und in Version 5 jeweils mit etwas über eine DINA 4 Seite. Wenn im Gegensatz zur Version 5 die sozialen Kompetenzen in der Version 4 im Kapitel nicht genannt wurde, wurden jedoch in beiden Versionen, in den Anhängen G und X3, die sozialen Kompetenzen näher beschrieben. Jetzt widmet PMI der Rolle des Projektleiters ein ganzes Kapitel, das Kapitel 3. Ich beziehe mich in den Unterschieden im Folgenden, nur auf die Version… weiterlesen ...

Der neue PmBok Guide 6th, sehr dediziert kommentiert, von Renee Ossowski, PMP Trainer (Kap.2)

Lesen Sie auch die Änderungen im Kapitel 1 Falls mir weitere Änderungen erst später auffallen, aktualisiere ich diesen Artikel mit blauer Schrift.   Kapitel 2: Das Umfeld, in dem Projekt operieren Wie sich unschwer erkennen lässt, hat sich schon die Überschrift geändert. Bisher lautete sie: „Organisationsbedingte Einflüsse und Projektlebenszyklus“. Wie schon im ersten Kapitel bemerkt: Die Schriftsprache wurde zugänglicher. Gleich zum Einstieg werden zwei große Dokumenten Gruppen genannt, die bisher auf den hinteren Rängen rangierten (Prüfungsrelevanter als bisher). Diese beiden Dokumente machen deutlich, dass Projekte nicht im Luft leeren Raum schweben, sondern Umgebungsbedingungen ausgesetzt sind – positiven wie negativen. 1.… weiterlesen ...

Der neue PmBok Guide 6th, sehr dediziert kommentiert, von Renee Ossowski, PMP Trainer (Kap.1)

Endlich ist er da! Und dieses Mal auch in allen geplanten Übersetzungen. Das letzte Mal mussten nicht gut Englisch sprechende Projektmanager, mehrere Monate warten, bis die deutsche Ausgabe zu erhalten war. Allerdings ist der englische PmBok Guide, auch für gut Englisch sprechende Projektmanager eine Herausforderung. Einerseits ist er sehr akademisch formuliert, andererseits werden in der PMP Prüfung Situationen geschildert, die auch aus dem tiefsten Alltagsenglisch, Vokabeln schöpfen. Für ein Institut, dass Terminmanagement als eines der Wissensgebiete im PmBok Guide dokumentiert, war diese Terminverzögerung nicht gerade ein Aushängeschild. Aber, man hat gelernt, und das ist wichtig. Gestern Abend konnte man als… weiterlesen ...

Risikomanagement im PmBok Guide 5th: Quantitative Risikoanalyse durchführen

Das Wissensgebiet „Risikomanagement in Projekten“, enthält 6 Prozesse. Der Prozess „Quantitative Risikoanalyse durchführen“, ist dabei wohl der anspruchsvollste Prozess und stellt in der PMP Prüfung der PMP Zertifizierung, die höchste Hürde dar. Von daher macht es Sinn, sich um diesen Prozess in unserem BLOG einmal zu kümmern. Quantifizierte Informationen über das Projekt, sollen Entscheidungshilfen zur Steuerung des Projekts zur Verfügung stellen. Hierbei interagiert der Prozess „Quantitative Risikoanalyse durchführen“, mit dem Prozess „Qualitative  Risikoanalyse durchführen“. Wenn in dem Prozess „Qualitative  Risikoanalyse durchführen“ eine Priorisierung in Form von „Eintrittswahrscheinlichkeit x Auswirkungsgrad“ vorgenommen werden, werden im Prozess „Quantitative Risikoanalyse durchführen“, analytische Bewertungen oder… weiterlesen ...

SCRUM Master für Mutti und Papi?

Dieser Artikel befasst sich mit dem Thema "SCRUM", mit einem Touch ins Storytelling. „Der maßgebliche Unterschied zum klassischen Projektmanagement, ergibt sich aus dem neuen Mindset“, höre ich immer wieder, wenn ich behaupte, agiles PM muss auch mit mindestens 80% der klassischen Werkzeuge und Methoden arbeiten. Da SCRUM & Co erhebliche Zukunftschancen bieten sollen, warum nicht von vornherein das neue Mindset, den eigenen kleinen Rackern behutsam einimpfen? Als Studienabgänger mit einem Bachelor oder Master, wird es dann doch viel einfacher, die Egoismen- und Einzelkämpfer- (als Einzelkind) Eigenarten einzudampfen und dieses „neue Mindset“ zu verinnerlichen. Wobei „SCRUM Master“, als Rolle für Mutti… weiterlesen ...

Das PM Handwerkszeug: Jeder Projektmanager sollte PMP zertifiziert sein, auch die Vertreter der agilen Zunft!

Projektmanager werden, salopp formuliert, häufig als „Eier legende Wollmilchsau“ bezeichnet. Auch der PmBok Guide 5th von PMI, das zentrale Dokument zur Zertifizierung zum PMP, beschreibt auf den Seiten 16 – 18, den hochgradig interdisziplinären Hintergrund eines Projektmanagers. Von daher sollte es nicht verwundern, wenn auch die Inhalte der PMP Prüfung zum Project Management Professional, extrem interdisziplinär daher kommen. So besteht der PmBok Guide 5th aus 3 Kapiteln Grundlagen sowie 10 Wissensgebieten, die eben nicht nur Projektmanagement in seinem Kern beschreiben, sondern auch Themen wie Personal-, Kommunikations-, Qualitäts-, Beschaffungs- und Stakeholder Management (Eine sehr ausführliche Beschreibung der Kapitel finden Sie auf… weiterlesen ...

Projektmanagement mit JIRA und CONFLUENCE JIRA (Teil 6)

Mit einem TaskBoard arbeiten JIRA bietet Ihnen die Möglichkeit alle Vorgänge in Form „Taskboards“ eines (ähnlich Kanban)  zu analysieren oder zu überwachen. Betätigen Sie in Ihrem Projekt in der linken Ansichtsleiste das „Taskboard“. Hier finden Sie die drei Spalten „Aufgaben, In Arbeit und Fertig“. Sie sehen, dass eine Aufgabe bisher fertiggestellt wurde. Weiter oben haben Sie ja schon gelernt, dass der „Bearbeiter“ den Fortschritt eingeben kann. Dies würde sich hier niederschlagen. Falls der Bearbeiter der Aufgabe „IST Analyse“ diese Aufgabe als „In Arbeit“ deklariert, würde die Kachel hier im Taskboard in die Mitte rutschen. Allerdings kann der Projektleiter die Aufgabe… weiterlesen ...

Projektmanagement nach PMI: IT Outsourcing mit Jira und Confluence Teil 5

Filter erstellen Die Standardfilter reichen in der Regel nicht aus. Eine der Stärken JIRAS sind die umfangreichen Filter. Falls Sie sehr komplexe Filter erstellen wollen, sollten Sie „Jira Query Language JQL“ erlernen. Über „Vorgänge – Vorgänge suchen“ gelangen Sie in die Filter. In der linken Ansichtsleiste finden Sie Standard-Filter von JIRA. Auf der oberen Horizontalen können Sie einen individuellen Filter erzeugen. In Abhängigkeit zu dem gewählten „Arbeitsablauf“ (In Arbeit, Im Review…usw.), werden Ihnen hier die verschiedenen Zustände zur Auswahl angezeigt. Erstellen wir einen einfachen Filter. Sie wollen in einem bestimmten Projekt Vorgänge einer Ressource (Renee) filtern, die „in Arbeit“ sind.… weiterlesen ...

Projektmanagement nach PMI: IT Outsourcing mit Jira und Confluence Teil 4

HipChat Diskussion      HipChat ist eine weitere Anwendung, die Sie in JIRA integrieren können. Sie können dort öffentliche und private Räume erstellen, in die Sie eine bestimmte Klientel einladen können, mit Ihnen zu chatten. Sie können einzelne Vorgänge bestimmten Räumen zuordnen. Berichte als Überwachungs – Werkzeug Sie sehen oben nur einige der möglichen Standard Berichte. Die meisten sind jedoch auf agiles Projektmanagement ausgerichtet. Ein brauchbarer Bericht ist der „Zeitverfolgungsbericht“: Falls Sie schon „Versionen“ angelegt haben,  können Sie eine Version auswählen. Eine neue Version kann notwendig sein, wenn es zu erheblichen Änderungen gekommen ist. Es bringt ja nichts, ein Projekt zu… weiterlesen ...

Modernstes Projektcontrolling "for free"!

Bestellen Sie uns in Ihr Haus! Vier Unterrichtsstunden Earned Value Management quasi kostenlos! Earned Value Management (EVM/EVA) stellt zurzeit die wichtigste Methode im Projektcontrolling dar, den aktuellen Zustand eines Projekts zu beschreiben und die Entwicklung von Time & Budget zu prognostizieren. Das Department of Defence (DoD) USA konnte mit EVM die Kosten für Rüstungsprojekte um 15% senken! Bei einem Jahresbudget von 600 Milliarden Dollar nicht gerade Peanuts! Ein unbekannter Autor sagte: "In der ersten Hälfte eines Projekts weiß man nichts genaues, in der zweiten Hälfte ist der Point of Return vorbei!" EVM schafft dieses Problem beiseite. Machen Sie einen Termin mit… weiterlesen ...

Projektmanagement nach PMI: IT Outsourcing mit Jira und Confluence Teil 3

Teil 3 Es emphielt sich, die Beschreibungen selbst mit JIRA zu verfolgen, da die SREENSHOTS sich nicht so groß darstellen lassen.   Aus Sicht des Bearbeiters eine Aufgabe als „in Progress oder Done“ anzeigen. Der Schalter „Fortschritt starten“ muss betätigt werden um den Vorgang „In Arbeit“ zu kennzeichnen (Je nach Arbeitsablauf, der hinterlegt ist. Am Anfang könnte auch der Schalter „Jetzt geht’s los“ stehen, falls Sie den Arbeitsablauf individuell gestaltet haben). Nach der Aktivierung können Sie diesen dann auch wieder stoppen, falls Sie längere Zeit pausieren. Es kommt ja auch mal vor, das plötzliche Krankheit oder ein wichtiges Ereignis die… weiterlesen ...

Projektmanagement nach PMI: IT Outsourcing mit Jira und Confluence Teil 2

Teil 2  Es emphielt sich, die Beschreibungen selbst mit JIRA zu verfolgen, da die SREENSHOTS sich nicht so groß darstellen lassen.   Vorgänge erstellen Jede Aufgabe in einem Projekt wird durch einen Vorgang oder Untervorgang dargestellt. Projektauftrag schreiben, Anforderungsdokumentation schreiben, eine Bauzeichnung erstellen, einen Bug beheben, einen Use Case oder eine User Story schreiben….alles Vorgänge. „Untervorgänge“ werden insbesondere dazu benutzt, einen Vorgang (Arbeitspaket) dezidierter zu unterteilen, sowie einzelnen „Bearbeitern“ zuzuweisen. Wie Sie sehen, lässt sich ein Autor zuweisen. Dies ist i.d.R. der Projektleiter oder ein Teilprojektleiter. Zusätzlich muss der entsprechende „Bearbeiter“ zugewiesen werden. Es kann immer nur ein “Bearbeiter“ zugewiesen… weiterlesen ...

BPMN: Wenn verbal formuliertes Deutsch doch nicht ausreicht

BPMN als Hilfe für WENIG-Schreiber Komplexe Beschreibungen zeigen sich oft in der Fülle der Seite einer Dokumentation. Dass Fließtext seine Berechtigung hat, sei unbestritten. Um jedoch Kürze und gleichzeitig Verständlichkeit in Projektdokumentationen zu gewinnen, hilft der Rückgriff auf Reduktion und Abstraktion. Gerade für die Beschreibung technischer Sachverhalte hat sich BPMN in den letzten Jahren erfolgreich durchgesetzt - begleitet durch einen immer interessanter werdenden Markt an Werkzeugen.  Man staunt, mit welch einfacher Notation ganze Organisationen auf einen gemeinsamen Nenner zu bewegen sind. Oft reichen für einen ersten Überblick zugeklappte Prozesse, die eine Tiefe erahnen lassen, aber nicht dazu führen sollten, diese… weiterlesen ...

SONOXO Akademie: MS Project Problemlöser

Diese Seite dient der Lösung von Problemen mit MS Project. Wir lösen die Probleme weit möglichst im Kontext des PmBok Guides, der in unseren PMP Traingins zur PMP Zertifizierung nach PMI verwendet wird. MS Project ist nur ein Spiegel der PM Methoden. Beherrscht man die PM Methoden, ist der Zugang zu MS Project erheblich leichter zu berwerkstelligen. Problem 1: Herr Alexander W. stellt auf XING sinngemäß die Frage: „Wie kann ich in einem Bericht für Verspätete Vorgänge die übergeordneten Sammelvorgänge mit anzeigen?" Sie sehen im Bild 1 eine kleines Projekt. Die Sammelvorgänge sind mit Einzelbuchstaben deklariert, die Vorgänge mit Doppelbuchstaben.… weiterlesen ...

Serie: Einführung in Project online (Teil 2)

Lesen Sie auch Teil 1 Sollten Sie MS Project gut kennen, sollte es Ihnen wenige Probleme bereiten, den Project Server oder Project online kennenzulernen. Allerdings ist mit gut kennen wirklich (!) gut kennen gemeint. In meinen Seminaren berichten Teilnehmer davon, dass Sie seit Jahren mit MS Project arbeiten, aber schon in den ersten Unterrichtsstunden lernen diese Teilnehmer vollkommen neue Features kennen. Machen wir da weiter, wo wir im Teil 1 aufgehört haben: Projekt anlegen im Project Center Bild 1 Project online eröffnet Ihnen 3 Möglichkeiten: Die erst ist, ein Projekt über Project Professional eingeben. Diese Variante ist zu präferieren, wenn… weiterlesen ...

Total Cost of Ownerships (TCO) Konzepte für Investitionsgüter, Panzerfahrer - oder LKW Verkäufer! (Teil 2)

Lesen Sie Teil 1 In diesem Artikel: Bonus Malus Systeme, Condition Monitoring, Industrie 4.0 Gibt es für Betreiber und Hersteller bessere Konzepte? Lernen Sie ein Bonus Malus System kennen! Ob die heutigen Staubsauger der Firma Vorwerk noch so robust sind wie zu meiner Zeit, kann ich nicht sagen. Tatsache ist es aber, dass Unternehmen einen extrem großen Einfluss auf die Lebensdauer ihrer Geräte nehmen können. Sie können sogar sogenannte Sollbruchstellen einbauen, die direkt nach Ablauf der Gewährleistung einen Schaden nach sich ziehen. Habe ich selbst mit einem Flachbildschirm erlebt. Einen Monat nach Ablauf der Gewährleitung ging ein erstes technisches Element… weiterlesen ...

Total Cost of Ownerships (TCO) Konzepte für Investitionsgüter, Panzerfahrer - oder LKW Verkäufer! (Teil 1)

Ich wusste nicht genau, ob ich diesen Artikel in unserem Blog in der Rubrik Projektmanagement oder Storytelling hinterlegen soll. Da auch gerade im Kontext von Projektmanagement die Total Cost of Ownerships Teil eines Business Case sind, habe ich mich für die Kategorie Projektmanagement entschieden. Auch im Rahmen einer PMP-Zertifizierung auf Basis des PmBok Guides sind Total Cost of Ownerships Teil der PMP Prüfung. Die TCO schule ich im Rahmen der PMP Zertifizierung in meinen PMP Trainings. Sie sind Teil der Produktlebenszykluskosten in Abgrenzung der Projektlebenszykluskosten. Außerdem bieten wir 1-tägige „Ramp up“-Seminare an, die das hier skizzierte Konzept näher beleuchten. Man… weiterlesen ...

Beschaffungsmanagement im Kontext zum amerikanischen Vertragsrecht (Common Law) -Teil 2

Lesen Sie auch Teil 1 2. Werkzeug: Fachurteil Fachurteile sind fast in allen Prozessen gegenwärtig. PMI geht davon aus, dass ein Projektleiter in den Produkt bezogenen Prozessen nicht die Spezialistenkompetenz mit einbringt, die zur Beurteilung bestimmter Parameter notwendig wäre. Im Rahmen der Beschaffungsplanung geht es um diverse fachliche Beurteilungen, nicht zuletzt auch um juristische Fragen. Hier muss sich der Projektleiter von unterschiedlichsten Stakeholdern beraten lassen. 3. Werkzeug: Marktforschung Falls das eigene Lieferantenraster benötigte Lieferanten nicht beinhaltet, muss Marktforschung (auch als Beschaffungsmarktforschung bezeichnet) betrieben werden. Marktforschung soll Informationen über die Leistungsfähigkeit der Lieferanten und Dienstleister erbringen. Eventuell sind auch Juristen mit… weiterlesen ...

Serie: Einführung in Project online (Teil 1)

Ein erster Einstieg in Project online: Project Online ist eine cloudbasierte Version des Project Servers. Rudimentäre Projektplanung ist möglich. Project Professional ist das operative Werkzeug für Projektleiter und wird als Download bereitgestellt. Eine komplexe Projektplanung ist möglich, es kann auf Project online zugreifen und Projekte uploaden. Project Online Essentials kann von sonstigen Projektmitarbeitern in Verbindung mit Project Online benutzt werden um eigene Daten zu reporten. Um mit Project Online arbeiten zu können, benötigen Sie die entsprechende Lizenz. Danach können Sie direkt über die Microsofts Website in Ihrem Account starten. Dazu wechseln Sie in die Übersicht von Office 365 . Bild 1:… weiterlesen ...

Drei mit einem Streich: Project Online, MS Project und PMP Zertifizierung. Spielen Sie mit in dem Szenario: Das Schnöseldorfer Chaos-Projekt „Feuerwehrhaus“!

Werden Sie Ressource, externer Berater, Stakeholder mit Bremsklotz-Interessen, Bürgermeister mit Projektleiterpotenzial, Teilprojektleiter, Gewerkeleiter oder Projektleiter, Turnaround Manager oder Sponsor in dem Projekt „Schnöseldorfer Feuerwehrhaus“! Schlüpfen Sie zeitweise in unterschiedlichsten Rollen. Die Rollen werden Ihnen zugewiesen. Einen ersten Einstieg in das Szenario finden Sie in den nachstehenden Links. Sie sollten beide Artikel durchlesen, um eine Entscheidungsgrundlage für oder gegen Ihre Teilnahme an dem Szenario zu erhalten. Teil 1: Spielen Sie nicht Monopoly, spielen Sie MS Project auf Basis des PmBok Guides und mit SCRUM background Teil 2: Spielen Sie nicht Monopoly, spielen Sie MS Project auf Basis des PmBok Guides und… weiterlesen ...

Beschaffungsmanagement im Kontext zum amerikanischen Vertragsrecht (Common Law) -Teil 1

Abgesehen davon, dass deutsche Unternehmen im Rahmen ihrer Geschäftsprozesse hier oder da in Kontakt mit dem amerikanischen Common Law geraten, muss der deutsche Projektleiter, der eine PMP Zertifizierung anstrebt, sich ebenfalls damit befassen. Auch vor dem Hintergrund des Transatlantischen Handels- und Investitionsabkommen TTIP (das jetzt wohl erst einmal auf Eis liegt), wird es interessant zu sehen, ob die internationale Dominanz des amerikanischen Rechts die Oberhand behält oder wie es zu einer Kompatibilität zwischen Civil Law und Common Law kommen soll (Ein Kompromiss wäre das UN–Kaufrecht, das aber auch einige Unterschiede zum deutschen Recht aufzeigt und amerikanische Züge beinhaltet). Grundsätzlich kann… weiterlesen ...

Modernstes Projektcontrolling for free: Earned Value Management

  Earned Value Management (EVM/EVA) stellt zurzeit die wichtigste Methode im Projektcontrolling dar, den aktuellen Zustand eines Projekts zu beschreiben und die Entwicklung von Time & Budget zu prognostizieren. Das Seminar schafft die theoretischen Grundlagen, schnell mit EVM im Unternehmen zu starten. Das Department of Defence (DoD) USA konnte mit EVM die Kosten für Rüstungsprojekte um 15% senken! Bei einem Jahresbudget von 600 Milliarden Dollar nicht gerade Peanuts! Ein unbekannter Autor sagte: "In der ersten Hälfte eines Projekts weiß man nichts genaues, in der zweiten Hälfte ist der Point of Return vorbei!" EVM schafft dieses Problem beiseite. Machen Sie einen Termin mit uns!… weiterlesen ...

Projektmanagement nach PMI: IT Outsourcing mit Jira und Confluence

Diese Reihe von Artikeln stellt die sytematische Nutzung von JIRA und CONFLUENCE im Kontext von Projektmanagement dar. Die Vorgehensweise wird an einem Beispiel "IT Outsourcing" erarbeitet. Neben den typischen Anwendungsbeschreibungen der beiden Applikationen, fokussieren die Artikel auch die methodischen Elemente eines Outsourcings. Teil 1:          Projektmanagement mit JIRA und CONFLUENCE JIRA Projekt anlegen Die folgenden Vorgehensmodelle sind möglich: Wir entscheiden uns hier für „Projektmanagement“. Hätten wir bspw. „Einfache Softwareentwicklung“ gewählt, würden der folgende „Arbeitsablauf“ und folgende „Vorgangstypen“ dargestellt werden: Die  Maske irritiert erst einmal ein wenig, man kann nichts auswählen, es handelt sich nur um die Visualisierung des Arbeitsablaufs. Abhängig… weiterlesen ...

Potenzielle Risiken überwachen oder: „Mit Allem rechnen!“

Bei der Überwachung von Risiken geht es nicht um eine Problemlösung. Es geht um die Sammlung von Daten und Indikatoren, die einen Risikoeintritt erkennbar machen, oder auch Risiken in Ihrer Wertigkeit auf oder abqualifizieren. Die Problemlösung wird im Rahmen der Planung der Risikobewältigungsmaßnahmen vorweggenommen. Wurden Risiken nicht erkannt, was nicht heißt das es sich um ein „Unknown Unknown“ (Risiken, die nicht identifizierbar und bewertbar sind) handelt, existieren keine Bewältigungsmaßnahmen. Auch kann es sein, dass die Bewältigungsmaßnahmen für ein Risiko nicht greifen. In beiden Fällen spricht man in diesem Kontext von „Krisenmanagement“. Risikomanagement agiert antizipierend, Krisenmanagement reagiert nach Eintritt einer Bedrohung.… weiterlesen ...

Das Trauma der Trainer: Fehlendes Nachhaltigkeitsbewusstsein

Schulze besucht ein MS-Project Seminar "Schulze, kommen Sie mal her! Ich habe Sie für den 1. - 3. August zu einem MS-Project Seminar angemeldet. Wird endlich mal Zeit, das Sie Ihren Dummie-Status in MS-Project loswerden, damit unsere Projekte wenigstens hin und wieder in Time und Budget bleiben! Ihre Kollegen, den Klopper und den Pöter, arbeiten Sie dann selbst ein, damit wir da alle eine Sprache sprechen."   "Oh da freue ich mich aber, Chef. Dieses Try und Error geht mir langsam auch voll auf die Nerven. Vielen Dank, Chef!"   "Aber schauen Sie Abends bitte noch Ihre E-Mails durch, nicht… weiterlesen ...

PmBok Guide: Statistik als Werkzeug für Führung und Termineinhaltung auf Basis eines Projektmodells.

Der Prozess „Quantitative Risikoanalyse“ (S.336 PmBok Guide 5th Edition) umfasst einige Werkzeuge und Methoden im Kontext der Statistik. Für den „normalen“ Projektleiter, der seine Projekte eher auf Basis von Bauchgefühl und Intuition überwacht und steuert, ist das eine echte Herausforderung – für den Statistiker einer Versicherung dagegen Routine. Aber nicht nur für Versicherungen ist die Wahrscheinlichkeit des Eintritts einer Zufallsvariable signifikant, auch ein Projektleiter sollte mit bestimmten Eintrittswahrscheinlichkeiten hantieren können. Wenn Ihnen bspw. 20 Mitarbeiter einen Aufwand für einen ihnen zugeordnetes Arbeitspaket nennen, dann ist es Praxis, dass jeder Mitarbeiter implizite Puffer mit einrechnet, die aber wiederum von den meisten… weiterlesen ...

Steuerungsprozesse des PmBok Guides 5th. Edition

Werkzeuge und Methoden zur Projektsteuerung Steuerungsprozesse gemäß PmBok Guide 5th Edititon Die Überwachungs- und Steuerungsprozessgruppe bündelt die einzelnen Überwachungs- und Steuerungsprozesse, die für jedes der einzelne Wissensgebiete des PmBok Guides relevant sind. Die Bezeichnungen lassen erkennen, in welchen Wissensgebieten die Steuerungsprozesse präsent sind. Es existiert quasi kein Scope, der nicht überwacht und gesteuert werden muss. Jeder Prozess kennzeichnet drei Elemente: Eingangswerte, Werkzeuge und Verfahren und Ausgangswerte. Prozess 4.4: Projektarbeit überwachen und steuern Hierbei handelt es sich um einen Integrationsprozess. Die Informationen aller Steuerungsprozesse werden zu Berichten generiert, um darauf basierend Steuerungsmaßnahmen zu ergreifen. Wichtigste Werkzeuge: Analytische Methoden (EVM, Trendanalysen, FMEA-Analyse… weiterlesen ...

„Hilfe, meine externen Dienstleister halten sich nicht an ihre Liefertermine!“ Teil 2

Zurück zu Teil 1 Earned Value Management: Eine amerikanische Methode zur Prognose von Time&Budget, deren 3 wichtigste Kennzahlen jeder Laie interpretieren könnte. Über die Effekte von Earned Value Management beim DoD wurde in der Einleitung schon berichtet. Es wäre hilfreich, wenn staatliche Projekte den Auftragnehmern es zur Pflicht machen würde, Earned Value fähig zu sein. Sehr schnell würden sich diese Anforderungen auch auf nicht öffentliche Projekte auswirken. Solange das nicht der Fall ist, kann jedem Auftraggeber nur empfohlen werden, seine Auftragnehmer von der Sinnhaftigkeit des EVM zu „überzeugen“. Da Sie als Auftraggeber auch selbst mit der Materie umgehen müssen, können Sie… weiterlesen ...

„Hilfe, meine externen Dienstleister halten sich nicht an ihre Liefertermine!“ Teil 1

Ich sags gleich am Anfang: Die größten Probleme bilden die Beziehungsebene und der Laissez fair! Kennen Sie das Problem? Ein Projektleiter eines öffentlichen Unternehmens klagte in meinem Seminar letzte Woche über einen IT-Dienstleister aus einem anderen EU Land, der jetzt zum 3.Mal den Liefertermin einer Software verschob und das, obwohl er jetzt schon doppelt so lange benötigt wie geplant! Darüber hinaus kommt es ständig zu kostenintensiven Änderungen. Die Software wird dringend benötigt und die Nichtnutzung kostet dem Steuerzahler regelmäßig Geld. Er schilderte mir, dass der Vertrag zusammen mit einem Juristen geschlossen wurde. Auch betonte er, dass man auf der "Sympathie Ebene"… weiterlesen ...

Wir garantieren die PMP-Zertifizierung (für Projektleiter) in 30 Tagen!

So oder so ähnlich bewerben Schulungsunternehmen die Zertifizierungsvorbereitungen für die PMP Zertifizierung für Projektleiter.   Der PmBok Guide, die zentrale Unterlage für die PMP Zertifizierung enthält 585 DIN A4 Seiten. Dabei ist der PmBok Guide nur ein „Guide“. Da steht also nicht alles drin. Der gesamte „Project Management Body of Knowledge“ umfasst etwa 2000 DIN A4 Seiten. Die Prüfung des PMI zum PMP bezieht dieses gesamte Wissen mit ein. Allerdings weist jede Prüfung andere Konstellationen aufgrund der Fragenzusammenstellung eines Zufallsgenerators auf. Allein die 47 Prozesse mit Ihren Inputs und Outputs zu lernen, stellt für die meisten Projekteiter schon eine erhebliche… weiterlesen ...

Detaillierte Zusammenfassung der Neuerungen des PmBok Guides 5th Edition

Diese Zusammenfassung ist in großen Teilen i.d.R. nur für Leser verständlich, die an meinem Seminar teilgenommen haben oder anderweitig entsprechend vorgebildet sind.  Kapitel 1: Einführung Die Interaktion und Darstellung der Beziehungen zwischen Projekten, Programmen und Portfolien wurde intensiviert und stärker vor dem Hintergrund des Projektmanagements der Organisation beschrieben.  Projekte, Programme und Portfolien müssen stärker an den Strategien des Unternehmens ausgerichtet werden. Im Umkehrschluss bedeutet diese Ausrichtung eine Stärkung des Unternehmenserfolgs (Business Value). Zwei Fragen sollen hierdurch beantwortet werden: „Führen wir die richtigen Projekte durch?“ Strategische Fragestellung.  „Führen wir die Projekte richtig durch?“  Operative Fragestellung. Das Rahmenwerk eines Unternehmens, das diese… weiterlesen ...

Operatives Projektcontrolling nach PMI (Teil 1)

1. Warum operatives Projektcontrolling? Genau genommen sind die meisten Meilensteintrendanalysen nur "Bauchanalysen". Der Projektleiter fixiert für jeden Meilenstein den dicken Daumen und beurteilt: in time, not in time, more quickly than in time. Selten beruhen die Prognosen auf fundierten Daten! Projektcontrolling wird als „generelles Erfolgskriterium des Projekts hinsichtlich der Projektziele“ bezeichnet (GPM; Projektmanagementfachmann; S. 191) Primär forciert Controlling die Steuerung eines Projekts. Und denken Sie an den Untergang der Titanic: Es wurde versucht den Eisberg zu umsteuern, leider zu spät. Der eigentliche Fehler lag nicht bei der Steuerung sondern bei der Überwachung, also der frühzeitigen Identifikation des Hindernisses. Also, Überwachung… weiterlesen ...

Operatives Projektcontrolling nach PMI (Teil 2)

3. Einführung eines operativen Projektcontrollings Denken Sie von Beginn an in den Dimensionen eines Einzelprojekts. Häufigster Fehler der gemacht wird, ist von Beginn an im Rahmen eine Multiprojektumgebung ein Controlling installieren zu wollen. Üben Sie daher erst einmal im Einzelprojekt, ein signifikantes Controlling zu installieren. Wenn Sie damit erfolgreich sind, lassen sich Werkzeuge und Verfahren auch auf eine Multiprojektumgebung projizieren. Planen Sie die Einführung des operativen Projektcontrollings wie ein Projekt. Im Rahmen einer Stakeholderanalyse prüfen Sie, welche Wiederstände oder welche positiv forcierende Elemente im Unternehmen vorhanden sind. Es kann aber nicht schaden, zu eruieren, wo im Unternehmen schon Controlling betrieben… weiterlesen ...

MS Project (MSP) und das PmBok des PMI  

Handout für das Grundlagen Seminar MS-Project 2010 auf Basis PmBok Guide 3th (2004) Allgemeines                  Ein Entscheider eines Unternehmens sagte einmal, MS-Projekt sei viel zu komplex um in seinem Unternehmen genutzt zu werden. Dieser Entscheider wusste nicht wovon er sprach. Nicht MS-Projekt ist komplex, sondern Projektmanagement in seiner gesamten Interdisziplinparität ist komplex! Der PmBok Guide von PMI als auch der "PM3 - Kompetenzbasiertes Projektmanagement von GPM" fokussieren einen Project Management of Knowtedge, der etwa 2000 DIN A4 Seiten umfasst. MS-Projekt in Form einer Projektdatei ist nur ein Spiegel der Realität, ein Modell, die Abbildung eines lebenden Projekts,… weiterlesen ...

Schlachtruf für Projektleiter oder: Wie motiviert man eine eierlegende Wollmilchsau?

  Viele Projekte der heutigen Zeit laufen ziemlich desolat ab. Studien sollen belegen, dass 70% aller Projekte nicht erfolgreich sind. Ob diese Zahl wirklich wahrhaftig ist, darf ein wenig bezweifelt werden. Schließlich ist der Wirtschaftsstandort Deutschland einer der erfolgreichsten in der Welt. Aber etwas Wahres ist schon dran. Viele Projekte laufen nicht in time&budget. Der Begriff „Turnaround – Manager“ hat Konjunktur! Vor diesem Hintergrund wird sehr viel über das „Motivieren von Projektteams“ gesprochen. Aber wie steht es mit der Motivation eines Projektleiters, der ein Projekt vor die Wand gefahren hat? Motivierender Schlachtruf! Wenn der Jäger in die „Schlacht“ zieht, ruft… weiterlesen ...

Die Monte Carlo Analyse als Entscheidungshilfe?

Eines der Werkzeuge im Terminmanagement im PmBok Guide, ist die „Monte Carlo Analyse“  (PmBok Guide S.180). Im PmBok Guide 5th wird die Monte Carlo Analyse unter den Modellierungsmethoden/Simulation genannt. Projektleiter benötigen für die PMP Prüfung rudimentäre Kenntnisse über die Monte Carlo Analyse. Was versteht man unter einer "Monte Carlo Analyse"? Die Monte Carlo Analyse ist ein Hilfsmittel, im Rahmen einer Risikoanalyse Entscheidungen fundierter, also nicht aus dem Bauch heraus zu treffen. Sie ist Teil der "quantitativen Analysen". Quantitative Analysen suchen nach Gesetzmäßigkeiten oder Regelmäßigkeiten. Viel mehr beurteilt die Monte  Carlo Analyse in Form einer Simulation, welche Ergebnisse eine  bestimmte Handlungsweise hervorbringt. Die Ergebnisse werden zudem noch mit einer entsprechenden Wahrscheinlichkeit besetzt. Wie funktioniert die "Monte Carlo Analyse"?… weiterlesen ...

Earned Value Management – eine Methode mit sieben Siegeln?

Earned Value Management (EVM) wird fast ausschließlich in Unternehmen betrieben, die Aufträge aus den USA, insbesondere vom Department of Defence DoD, akquirieren. Aus Sicht des DoD‘s ein unverzichtbares Instrument, frühzeitig eine signifikante Prognose bezüglich Time&Budget vorzunehmen. Ab einer bestimmten Budgetgröße, vergibt das DOD nur noch Aufträge an Unternehmen, die „Earned Value fähig“ sind.    In den folgenden 5 Artikeln, soll das Thema Earned Value Management, intensiv beleuchtet werden.      Artikelserie Drei Pläne Technik: Wichtige Grundlage für das EVM Die Ermittlung eines Earned Value: Unterschiedliche Methoden EVM Prognose Kennzahlen, Earned Schedule und Risikomanagement Vorgehensweisen und Analysemöglichkeiten des EVM in besonderen Fällen Assets auf Basis des… weiterlesen ...

Kritik an Earned Value Management? Hier werden alle Kritikpunkte entschärft!

EVM ist ein Werkzeug, daß auf bestimmte Kennzahlen fokussiert. Das EVM Qualität oder Kundenorientierung nicht involviert, ist nicht relevant, dafür existieren andere Werkzeuge. Mit einem Hammer kann der Handwerker auch keine Schrauben in die Wand drehen, er wird aber im Kontext anderer Arbeiten kaum darauf verzichten und dieses fehlende Feature als Nachteil werten.  Genauso unverzichtbar ist EVM als zusätzliches Überwachungs- und Prognoseinstrument in den meisten Projekten. Auch das Argument, EVM wird unsicherer oder sogar unmöglich, wenn sich ein Projekt verlängert (BAC<>EAC), ist nicht relevant. Wann wird denn in den meisten Projekten bemerkt, daß es sich verlängert? Doch erst in der… weiterlesen ...

Controlling von Projekten (Handout für das Seminar "Projektcontrolling")

-Auch gültig für die PMP Prüfung- Bitte bedenken Sie, dass dieses Dokument ein Handout für ein Seminar ist. Es kann sein, dass ohne Teilnahme an dem Seminar, nicht alles verständlich ist. Die Inhalte basieren auf folgender Literatur: PmBok Guide von PMI Kompetenzbasiertes Projektmanagement PM3 GPM Earned Value Management von Roland Wanner Begriffe und wichtige Projektzielgrößen Die klassischen Parameter des Projektmanagents werden durch die Kostenziele, Zeitziele, Qualitätsziele und Inhaltsziele eines Projekts definiert. Für den Projektmanager gilt es diese Parameter im Ausgleich zu halten. Der PmBok Guide von PMI hat dieses "magische Dreieck" um drei weitere Parameter erweitert: Ressourcen, Risiken und Stakeholder.… weiterlesen ...

Verständnis des Earned Value (EV)

Etwa 10 Fragen der PMP Prüfung drehen sich um das Earned Value Management Das Verständnis für das Earned Value Management ist für die PMP Prüfung besonders relevant. Der Earned Value wir zu gut Deutsch als Fertigstellungswert bezeichnet, oder 1:1 übersetzt: „der verdiente Wert“. Dem Praktiker dürfte sofort klar sein, dass auch Projekte betrieben werden, die immensen Aufwand, Zeit und Kosten verschlingen, aber nur eine geringe Wertschöpfung nachweisen können – also keinen „Wert verdienen“. Gemessen wird der Fertigstellungswert im ersten Schritt als Fertigstellungsgrad (FGR). Dieser Fertigstellungsgrad wird in Prozent angegeben. Diese Przentzahl entspricht nicht der Prozentzahl der erledigten Arbeit (Aufwand) und auch nicht… weiterlesen ...

Wie bitte? Ein schwarzer Schwan im PmBok Guide?

Der PmBok Guide 5th Edition impliziert im Rahmen des Risikomanagements den "Schwarzen Schwan". Falls Sie allerdings den Begriff in der PDF-Version als Suchbegriff eingeben, können Sie lange suchen. Es existiert jedoch ein eindeutig analoger Begriff, der die Sinnhaftigkeit des "Schwarzen Schwans" ebenfalls involviert. Woher stammt der Begriff "Schwarzer Schwan"? Sicherlich auch aus dem Vogelreich. Ist Ihnen schon mal ein schwarzer Schwan begegnet? Mir bisher nur in Grimms Märchen. Aber, schwarze Schwäne existieren! In diesem Artikel verwenden wir den „Schwarzen Schwan“ jedoch als Metapher. Genauso wie das Auftauchen eines schwarzen Schwans ein seltenes Ereignis bleibt, gibt es Ereignisse, die kein Mensch… weiterlesen ...

Earned Schedule

Eine neuere Ableitung vom Earned Value ist der Earned Schedule. Der bisherige SPI errechnete sich über die Division EV/PV. Diese Vorgehensweise erbringt keine wirklich signifikanten Zeitprognosen, da die EV-Kostenkurve irgendwann den PV erreicht und somit einen SPI von 1 darstellt, obwohl das Projekt noch nicht beendet ist. Besser eignet sich hier die Division Earned Schedule /Berechnete (Soll) Dauer. Manche Autoren nennen anstatt der berechneten Dauer „Actual Time“ was dann häufig unter MS-Project mit der „Aktuellen Dauer“ assoziiert wird. Dies führt aber zu falschen Ergebnissen. Der Earned Schedule muss durch den Projektleiter überschlagen werden, indem er einen EV pro Zeiteinheit, z.B.… weiterlesen ...

Die CAPM-Projektmanagement-Zertifizierung für Studenten und Berufseinsteiger

Projektmanagement ist ein Anwendungsbereich, in dem 70% aller Studienabgänger mit Beginn ihrer beruflichen Karriere zu tun haben. In der Wirtschaft gewinnt Projektmanagement immer mehr an Bedeutung! Tayloristische Aufbau- und Ablauforganisationen sind Auslaufmodelle. Die Außenreize des Marktes verlangen den Unternehmen immer mehr Flexibilität ab. „Management by Projects“ ist die Antwort auf diesen Trend. Studenten müssen damit rechnen, mit ihrem Einstieg ins Berufsleben, projektorientiert zu arbeiten. Nicht alle Universitäten, Hochschulen oder Fachhochschulen bereiten darauf vor oder zumindest meist nur sehr rudimentär. Das PMI USA zertifiziert die weltweit anerkannten Zertifizierungen Project Management Professionell (PMP) und Certified Associate in Project Management (CAPM). Für Studenten und… weiterlesen ...

MS-Project: Die "1-Klick-Methode"

Durch die "1-Klick-Methode" kommen Sie mit einem Klick an die von Ihnen benötigten Informationen! Z.B. die Vorgänge externer Dienstleister, Vorgänge mit einem Fertigstellungsgrad von bspw. 50% oder Vorgänge, die bestimmten Qualitätsmetriken unterliegen. Sie können unendlich viele Informationskategorien definieren, die Sie mit einem Klick erreichen. Dies ist eines der wichtigsten Features für die Projektsteuerung, denn um ein Projekt zu steuern, benötigen Sie Informationen. Die  Zauberwörter für die 1-Klick-Methode heißen Filter und Ansichten. Ich verwende hier ein komplexeres Projekt als unser "Feuerwehrhaus", damit die Effekte besser wirken. Sie können die Datei hier herunterladen: Marketingkampagne Öffnen Sie die Datei, die Sie heruntergeladen haben. In… weiterlesen ...

Modul 1 Teil 2: Spielen Sie nicht Monopoly! Spielen Sie MS-Project auf Basis des PmBok Guides und mit SCRUM Background!

Zwei Datenbanken verbinden: Ressourcen zuweisen Die beiden Datenbanken sind relativ nutzlos, solange sie nicht über Ressourcenzuordnungen verbunden wurden. Dies soll jetzt geschehen. Ein Vorgang, der Teil eines Arbeitspakets ist (1:n; Arbeitspaket "Teppich verlegen" = 5 einzelne Vorgänge) oder selbst ein Arbeitspaket darstellt (1:1), kann sich ja nicht von selbst bearbeiten. Im PmBok 5th Edition S. 125 heißt es sinngemäß: Arbeitspakete (AP) sind die kleinsten Teilchen eines Projektstrukturplans (PSP) und befinden sich auf der untersten Ebene des PSP. Darüber befinden sich die Liefergegenstände in Form von Funktionen, Objekten oder Anforderungen (das sind die wichtigsten Möglichkeiten). Im PmBok Guide wird der PSP als wichtigstes Werkzeug… weiterlesen ...

Scrum Zertifizierung = Silver Bullet oder Bauernfängerei zu honorigen Honoraren? (Teil 2)

Lesen Sie auch Teil 1 Ergebnisorientierung in Scrum: Scrum Artefakte Das Product Backlog Im klassischen Projektmanagement unterscheidet man zwischen Lastenheft und Pflichtenheft (Statement of work, Statement of Scope). Es existieren noch andere Namen für diese Dokumente, wichtig ist aber die Aufteilung in zwei Dokumente. Das Lastenheft ist bei Kundenprojekten Teil der Ausschreibung. Potenzielle Auftragnehmer können auf dieser Basis ein Angebot erstellen. Die Erstellung eines Lastenthefts stellt heutzutage eine Kernkompetenz und extrem wichtige Vorraussetzng für den Erfolg eines Projekts dar. Das Pflichtenheft, wird vom Auftragnehmer auf Basis des Lastenheftes erstellt. Das Lastenheft regelt das „Was“, das Pflichtenheft regelt das “Wie“. In… weiterlesen ...

Scrum Zertifizierung = Silver Bullet oder Bauernfängerei zu honorigen Honoraren? (Teil 1)

Projektmanagement existiert seit tausenden von Jahren. Ob nun Paläste, Brücken oder Pyramiden gebaut worden sind oder auch Kriege geführt worden sind : Alles hatte etwas mit Projektmanagement zu tun. Aber schon die genannten Beispiele zeigen auf, dass nicht nur „klassisches Projektmanagement“ umgesetzt wurde. Der Kölner Dom z.B., aber auch jeder Krieg wurde agil umgesetzt oder durchgeführt. Wenn der Trigger für agiles PM beim Kölner Dom eher ein gewisser laissez faire Stil (bezogen auf die Anforderungen des Bauwerks) war, bleibt einem Feldherrn im Krieg nicht anderes übrig, als das Projekt "Krieg“ agil zu führen. Es dürfte also auf der Hand liegen,… weiterlesen ...

Earned Value Management - brauchen wir das? 

Seit 2002 gilt in den USA aufgrund diverser Finanzskandale ein neues Gesetz (Sarbanes-Oxley Act) zur Offenlegung des finanziellen Zustands eines Unternehmens. Da immer mehr Unternehmen ihre primäre Wertschöpfung über Projekte erzielen, dient das Earned Value Management in Projekten den Zielen des Sarbanes-Oxley Act (SOX oder SOA). Das Department of Defence (DoD) hat Kriterien zum Earned Value Management entwickelt, die von Dienstleistern und Lieferanten ab einem bestimmten Budget erfüllt werden müssen. Dies aus der leidigen Erfahrung, dass Angebotspreise sogenannter „systemrelevanter Unternehmen" kaum etwas mit den endgültigen Budgetentwicklungen zu tun haben. Schon seit 1965 betreibt das DoD EVM mit steigendem Erfolg. Immerhin konnte man… weiterlesen ...

Projektabschluss: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“, sagte Jogi nach dem Desaster gegen England! (Teil 1)

Vielleicht sagte er auch noch ein wenig mehr. Ich war leider nicht dabei. Ganz bestimmt hat er bis zum Italienspiel nicht geschwiegen. Und ganz bestimmt hat er die Spieler für die erste Halbzeit gelobt. Aber da, wo Licht ist, da ist eben auch Schatten. Und da gab es in der zweiten Halbzeit ja eine ganze Menge von! Da wird Yogi nicht mit konstruktiver Kritik gespart haben. Und auch der Yogi als „Projektleiter“ wird sich des Öfteren was anhören müssen. Es bleibt ja nicht bei der Kommunikation mit der Mannschaft. Auf interne Stakeholder des Vereins und auch auf die Medien muss reagiert werden.… weiterlesen ...

Projektabschluss: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“, sagte Jogi nach dem Desaster gegen England! (Teil 2)

Zu 2.a.i : Nachkalkulation im Kontext der Vor- und Mitkalkulation Letztens habe ich über einen Bahnkunden gelesen, der auf einen verspäteten Zug wartete. Als ein Schaffner vorbeikam, beschwerte er sich: „Wozu macht die Bahn Pläne, wenn die Züge sowieso immer zu spät kommen?“ Der eloquente Schaffner entgegnete, „Würden wir keine Pläne machen, wüssten wir nicht ob unsere Züge zu spät kommen“. Pläne sind also zu etwas gut, auch wenn sie nicht eingehalten werden! Sie sind keine festgemauerten Fixsteine, nein, Pläne ändern sich. Das gilt ganz besonders für Projekte. Eine Vorkalkulation für ein Projekt ist natürlich auch wichtig für die Beschaffung.… weiterlesen ...

Warum werden Projekte nicht pünktlich fertig?

Kritische Kette, nicht „Kritischer Pfad“- Dargestellt mit MS-Project (Theorie of Constraints nach Goldratt) Critical Chain Project Management (CCPM) Bei "Kritische Kette" und "Kritischer Pfad" scheiden die Geister. Wo liegen die Vor und Nachteile? Kann man die "Kritische Kette" auch an Hand von MS-Project anwenden? Kann man Puffer klauen? Warum ist das Fokussieren auf "Engpässe" auf dem Kritischen Weg (Kette) so wichtig? Im Normalfall sollten Puffer (Sicherheiten in Form von Budget, Dauer oder Aufwand) wie im folgenden Bild 1 in MS-Project angezeigt werden. Die Striche und Tagesangaben entsprechen dem Puffer, in dem Fall jeweils „Freie Puffer“. Trotzdem Puffer hier explizit erkennbar… weiterlesen ...

Modul 1 Teil 1: Spielen Sie nicht Monopoly! Spielen Sie MS-Project auf Basis des PmBok Guides und mit SCRUM Background!

Spielen Sie nicht Monopoly! Spielen Sie MS-Project auf Basis des PmBok Guides und mit SCRUM Backround! Wollen Sie MS-Project beherrschen und gleichzeitig die Prozesse des PmBok Guides (PMI) kennenlernen? Passend zu den PmBok Prozessen bekommen Sie das SCRUM Rahmenwerk skizziert. Wie der Name es schon impliziert, ersetzt ein neuer Rahmen nicht das Bild. Sie werden also sehen, dass MS-Project nicht nur „klassisch“ sondern auch „agil“ genutzt werden kann. Seit 20 Jahren schule ich MS-Project. Seit 20 Jahren stelle ich fest, dass die einfachsten Features unter MS-Project nicht wirklich genutzt werden. Wahrscheinlich habe ich das in den letzten 20 Jahren verbockt ;-)… weiterlesen ...

Bananenrepublik = Bananenprojekte oder alles Banane?

Österreich hat es vorgemacht! Das Projekt „Bundespräsidentenwahl“ scheiterte an einer bescheidenen „organizational Governance“. Viele Österreicher wähnen sich in einer „Bananenrepublik“ zu leben (Kommentar eines Österreichers in einem Fernsehinterview. Ob Deutschland es besser kann, sei dahin gestellt). Der Begriff Governance wird im PmBok Guide 5th mit „Führung und Aufsicht“ übersetzt, obwohl „Governance“ genau genommen als „Regierungsführung“ zu übersetzen wäre. Vielleicht meinten die Übersetzer der Begriff „Regierung“ suggestiert zu viel Autorität und wählten daher etwas weichere Begriffe. Besser eine gute Regierung als schlechte oder autoritäre Führung und Aufsicht. Sei es drum. Der Begriff „Corporate Governance“, ist in Deutschland nichts Neues. Börsennotierte Unternehmen in… weiterlesen ...

Bereichern Ihre Projekte den Business Value (BV)?

Viele Projekte erfüllen den Status eines politischen Projekts. Keine Angst, es geht hier nicht um Parteipolitik. Obwohl auch politische Parteien politische Projekte initiieren. Politische Projekte erbringen im Normalfall keinen Business Value für das Unternehmen. Meistens sogar nur immense Kosten. Häufig handelt es sich dabei um Profilierungsprojekte einer VIP oder Projekte, die als Statussymbol einer Institution glänzen sollen, ähnlich dem „Schloss Schwanstein im Hamburger Hafen“. Aber auch sinnvolle Projekte bringen häufig nicht die Nutzeneffekte, die man sich erhofft hat. Das Prinzip Hoffnung sollte man daher auch nicht präferieren – das führt zu nichts. Der PmBok Guide hat das klassische magische Dreieck… weiterlesen ...

Business Process Management (BPM) für Dummies: Das Chaos im wachsenden Startup über Prozessmanagement in den Griff bekommen!

Man hört es nicht selten. Ein Startup tritt erfolgreich in den Markt ein, anfangs mit 4 oder 5 Mitarbeitern. Schon ein Jahr später werden aus 5 Mitarbeitern 12 Mitarbeiter. Im dritten Jahr 35 Mitarbeiter, im 4 Jahr 76 Mitarbeiter... Während sich in den ersten 2 oder 3 Jahren noch am selben Tag Informationen schnell herumsprechen, z.B. dass  Herr Müller einen schweren Unfall hatte, kommt eine ähnliche Information im vierten Jahr erst nach 5 Tagen beim letzten Mitarbeiter an und dieser fragt dann noch: „Wer ist denn bitte schön Herr Müller?“ Man fragt sich: „Wie kann das sein? Eigentlich hat sich… weiterlesen ...

Best Practices: Gute Praxis oder bewährte Praxis?

Der Sinn und Zweck von Best Practices wird immer häufiger hinterfragt. Best Practice kann als Überbleibsel einer tayloristischen Kultur interpretiert werden. In der heutigen Zeit, in der Komplexität immer unüberschaubarer wird, ist es nicht immer die beste Alternative. Die Umgebungsparameter verändern sich rasend schnell - was gestern ein optimaler Anwendungsfall war, ist heute überholt. Die Frage, die man sich aber stellen muss, lautet: "Kann es im operativen Bereich des Projektmanagements nicht sinnvoll sein, Erprobtes weiter zu verwenden?"   Nur das Beste ist gut genug für Sie. Aber ist das Beste immer das Beste? Ich denke, allein das Präfix Best im Best… weiterlesen ...